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MenschMedien |
Verlag Eckernförde Vertrieb |
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| Über die Idee |
Als Bobby Fischer im Jahre 1996 das später nach ihm benannte "Fischer-Random-Chess" vorstellte, galt dies allgemein als Versuch, die als überlastig empfundene Eröffnungstheorie zugunsten von mehr Kreativität schon von Anbeginn der Partie zurückzudrängen. Und in der Tat haben etliche Turniere im vergangenen Jahrzehnt, die nach diesem Modus gespielt worden sind, gezeigt, dass der Grundgedanke, der hinter dieser Idee steckt, durchaus tragfähig ist. Die 960 unterschiedlichen Ausgangsstellungen und ihre Entwicklungen entziehen sich einer systematischen Eröffnungstheorie nach Art der uns bekannten Methode. Statt dessen muss sich der Spieler der allgemeinen Grundsätze einer Eröffnung – z.B. Zentrumsbeherrschung, Königssicherheit, Figurenentwicklung - erinnern und sie unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten der Aufstellung realisieren. Dabei zeigt sich allerdings, dass sich – je mehr die Spieler sich dem Mittelspiel oder gar dem Endspiel nähern – die Unterschiede zum klassischen Schach mehr und mehr aufheben. Mit diesem Manko hat der Schweizer Künstler Martin Schwarz gründlich aufgeräumt. Der Schweizer, der sich dem Schach aus künstlerischer Sicht nähert, verändert gerne bestehende Dinge oder Werke und erzeugt auf diese Weise Irritationen. So auch im Umgang mit dem wohl ernsthaftesten Spiel – dem Schach. Anders als Bobby Fischer lässt er die Anordnung der Figuren grundsätzlich bestehen – greift aber deutlich in die Gestaltung des Brettes ein und manipuliert nur minimal die Regeln. Es entstehen herzförmig angeordnete Schachfelder, ein fast geteiltes Spielfeld oder andere ganz neue Formen. Immer im klassischen schwarz-weiß und doch äußerst ungewohnt. Außer mit dem neu entstandenen ästhetischen Wert der Anordnungen erfreuen die in Plakatform realisierten Spielvorlagen mit gedruckten Regeln. Und natürlich haben die Werke auch Namen, die teilweise sanft auf einen möglichen Spielverlauf hinweisen: Königsflucht, Herzgewinn, Vereinigung, das 100 Felder Schach. Und anders als beim "Fischer-Random-Schach" mit seinen auf 960 unterschiedlichen Aufstellungen begrenzten Möglichkeiten bildet bei dieser Art, die Spielmöglichkeiten zu verändern, nur die Phantasie die Grenze der Verfremdungen – und die Phantasie kennt bekanntlich keine Grenzen. Schon der optische Reiz der neu gestalteten Bretter reizt den Spieler, sich ans Brett zu setzen, die neuen Spielmöglichkeiten zu erproben und sich der Frage zu stellen, wie diese Idee sich in der Praxis bewährt. (fst) |
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Bibliographische
Angaben
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Martin Schwarz Kein Buchhandelsrabatt!! ISBN
3-905506-22-9
19,80
EURO |
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| Kurzbiographie |
Martin Schwarz:
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Inhalt |
Wie
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| Vorwort |
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